Die jahrgangsbesten Jungmeister.
Handwerkskammre Magdeburg
Die jahrgangsbesten Jungmeister.

Meisterfeier der Handwerkskammer Magdeburg

144 Jungmeister nehmen ihre Schmuckmeisterbriefe in Empfang.

144 Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister haben am 14. April von der Handwerkskammer Magdeburg ihre Schmuckmeisterbriefe erhalten. Redner bei der Meisterfeier der Handwerkskammer im Maritim Hotel Magdeburg waren Hagen Mauer, Präsident der Handwerkskammer Magdeburg, und Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff. 

„Die Meisterqualifikation ist das Qualitätsmerkmal für Führungskräfte im Handwerk“, sagte Handwerkskammer-Präsident Hagen Mauer und rief die Jungmeister zur Betriebsübernahme auf: „In Sachsen-Anhalt stehen die Chancen auf eine Betriebsübernahme derzeit so gut wie lange nicht. Bleiben Sie hier oder kommen Sie in unser Bundesland. Übernehmen Sie einen Handwerksbetrieb. Werden Sie Ihr eigener Chef, verwirklichen Sie sich selbst. Bilden Sie Nachwuchs aus, Sie werden es nicht bereuen.“

In seiner Festrede setzte sich Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff für eine Mindestausbildungsvergütung ein. „Die vielen Ausbildungsabbrüche gerade im Handwerk machen Sorgen. Dies hat sicher viele unterschiedliche Gründe, darunter auch mangelndes Durchhaltevermögen. Manche Auszubildende sind aber auch unzufrieden mit ihrer Vergütung. Aus meiner Sicht besteht hier gesetzlicher Handlungsbedarf. Wir sollten analog zum Mindestlohn über eine Mindestausbildungsvergütung nachdenken“, erklärte Haseloff.

Haseloff gratulierte den frischgebackenen Jungmeistern. Ihnen stünden neue Chancen offen. Sie könnten nun ein eigenes Unternehmen gründen oder in einem bestehenden Unternehmen die Nachfolge des Chefs antreten. Gerade im Bereich der Unternehmensnachfolge stehe Sachsen-Anhalt in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. „Um Nachfolgen und auch Neugründungen zu erleichtern, hat die Landesregierung eine Meistergründungsprämie eingeführt. Sie wird inzwischen gut angenommen“, hob der Regierungschef hervor.

Die vielleicht wichtigste Existenzgrundlage für das Handwerk sei der Fachkräftenachwuchs, der idealerweise direkt im Betrieb sein Handwerk „von der Pike auf“ lerne, betonte Haseloff. Früher hätten sich die Handwerksmeister um genug Auszubildende nicht sorgen müssen. Die Zeiten hätten sich vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung allerdings geändert. „Manchmal entsteht in Deutschland der Eindruck, es müssten alle Abitur machen und möglichst studieren, um im Leben etwas zu werden. Das ist falsch. Das Handwerk ist das beste Beispiel, dass man auch auf anderen Wegen Erfolg haben kann. Ich kann den jungen Menschen nur raten, gründlich zu überlegen, ob es nicht im Handwerk für sie eine Perspektive gibt“, machte Haseloff Mut.

Die Jungmeister kommen aus den Berufen Kraftfahrzeugtechniker, Installateur und Heizungsbauer, Maler und Lackierer, Metallbauer, Friseur, Elektrotechniker, Maurer und Betonbauer und Tischler. Alle haben ihre Meisterausbildung oder Teile ihrer Meisterausbildung im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Magdeburg absolviert. 

Die Jahrgangsbesten sind: 
Kraftfahrzeugtechnikermeister Mario Müller aus Bördeland, OT Welsleben
Installateur- und Heizungsbauermeister Karsten Scheffler aus Salzwedel
Maurer- und Betonbauermeister Martin Hanelt aus Arendsee
Metallbauermeister Michael Lippert aus Oebisfelde-Weferlingen, OT Etingen
Tischlermeister Georg Zwerschke aus Wernigerode
Maler- und Lackierermeister Henning Wendt aus Lübeck
Friseurmeisterin Britta Uhde aus Osterwieck
Elektrotechnikermeister Alexander Michael aus Stegelitz

Weitere Fotos von der Meisterfeier am 14. April finden Sie auch unter Facebook .

Kampagnenfilm:



Heike Müller
Sekretariat Bildung

Tel. 0391 6268-151
Fax 0391 6268-110
hmueller--at--hwk-magdeburg.de

Downloads:



Meisterfeier 2018 - Gruppenbild
Handwerkskammer Magdeburg