Inklusionsberatung

Inklusion („Einbeziehung“) bedeutet, gleichberechtigt miteinander zu leben und zu arbeiten. Ziel ist eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung.

Das Projekt „Implementierung von Inklusionskompetenz bei den Kammern (IvIK)“ ist eines von vier Handlungsfeldern der Initiative Inklusion und dient zur Verbesserung der Teilhabechancen schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben. Diese Initiative ist eine Maßnahme des nationalen Aktionsplanes der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen.

Menschen mit Behinderung arbeiten in fast allen Berufen und in sämtlichen Qualifikationsstufen. Und doch werden sie oft unterschätzt: die schwerbehinderten Beschäftigten im Handwerk – ein wichtiges Fachkräftepotenzial fur Betriebe mit klaren Vorteilen fur das Unternehmen. Erkennen und nutzen Sie das Potenzial und gehen Sie innovative Wege in der Personalpolitik.

Es existieren verschiedene Möglichkeiten Menschen mit einer Behinderung auszubilden:

  • Ausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen
  • Ausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen unter Anwendung des Nachteilsausgleiches
  • theoriereduzierte Ausbildungen; Ausbildung nach Ausbildungsregelungen für Menschen mit Behinderung (§42m HwO bzw. §66 BBiG).

Zudem gibt es für Betriebe die Möglichkeit im Rahmen der außerbetrieblichen Ausbildung als Kooperationspartner zur Verfügung zu stehen und die fachpraktischen Anteile der Ausbildung zu übernehmen bzw. zu ergänzen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt .

Können Sie sich vorstellen,

  • Menschen mit Behinderung einzustellen?
  • Menschen mit Behinderung auszubilden?
  • von Schwerbehinderung betroffene Mitarbeiter weiter zu beschäftigen?
  • Im Zusammenhang mit der Beschäftigung beeinträchtigter Menschen aufkommende Probleme konstruktiv zu lösen?

Dann wenden Sie sich gern an uns!

Unser Service für Sie:
  • individuelle Beratung und Begleitung rund um das Thema der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung
  • Akquirieren von Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplätzen
  • Kontaktvermittlung zu relevanten Behörden und Netzwerkpartnern
  • Hilfestellung bei der Beantragung von finanziellen, materiellen oder sozialen Leistungen
  • Begleitung beim Vermittlungs- und Einstellungsprozess
  • rehabilitationsspezifische Begleitung der Auszubildenden durch den Inklusionsberater der Handwerkskammer
  • Durchführung von Informations- und Schulungsveranstaltungen zur Thematik

Der Service ist fur Mitgliedsbetriebe kostenfrei!

Betriebliche Unterstützungsmöglichkeiten für Auszubildende mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder Behinderungen:
Beispiele gelungener betrieblicher Inklusion:
Betriebliche Ausbildung von Menschen mit Behinderungen:
  • Flyer ReZA
  • Kurzfilm "Zusammenarbeit" (13 Minuten aus der Arbeit von Menschen mit und ohne Behinderung)

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Dieser Film ist entstanden im Rahmen des Projektes "Wissenstransfer Inklusion" und zeigt Beispiele für Selbständige und Persnalentscheider/innen aus dem Ausbildungs- und Berufsalltag in Handwerk und Industrie.
Herausgeber: Westdeutscher Handwerkskammertag, 40223 Düsseldorf, Sternwartstr. 27-29