Förderung für Arbeitsuchende

Aufstiegs-BAföG

Die Ausbildung zum Handwerksmeister und andere öffentlich-rechtliche Fortbildungsabschlüsse mit einem auf die Prüfung vorbereitenden Lehrgang von über 400 Stunden werden durch den Staat finanziell gefördert. Das Spektrum der Förderung reicht von monatlichen Unterhaltsbeiträgen bis zu zinsgünstigen Bankdarlehen. Für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren werden beispielsweise nicht rückzahlbare Zuschüsse bis zu 30,5 Prozent gewährt.Beratung für die Förderung von beruflicher Aufstiegsfortbildung (AFBG) 

Die Förderung ist abhängig von der persönlichen Lebenssituation des Teilnehmers und der gewählten Lehrgangsform. Eine umfassende Beratung zur finanziellen Unterstützung während der Meisterausbildung (Meister-BAföG) gemäß dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) erhalten Sie durch die Mitarbeiter der AFBG-Stelle.

Allgemeine Informationen zum Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz

Ab 01.08.2016 gelten verbesserte und erweiterte Konditionen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG). Der einkommensunabhängige maximale Maßnahmebetrag steigt von 10.226. Euro auf 15.000 Euro. Der Zuschussanteil hierauf wird von 30,5 Prozent auf 40 Prozent erhöht.

Das Aufstiegs-BAföG (Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz - AFBG) unterstützt die berufliche Aufstiegsfortbildung finanziell und erleichtert die Gründung von Existenzen. Das Gesetz ist ein umfassendes Förderinstrument für die berufliche Fortbildung - grundsätzlich in allen Berufsbereichen, einschließlich der Gesundheits- und Pflegeberufe, und zwar unabhängig davon, in welcher Form sie durchgeführt wird (Vollzeit, Teilzeit). Eine Altersgrenze besteht nicht. Der mögliche Erlass des restlichen Darlehens für die Lehrgangs- und Prüfungskosten bei Bestehen der Prüfung wird von 25 auf 40 Prozent erhöht.

Informieren Sie sich zu allen Details auf der offiziellen Seite zum Meister-BAföG.
Internet: www.aufstiegs-bafoeg.de



Joachim Gohr
Weiterbildungsberater

Tel. 0391 6268-173
Fax 0391 6268-160
jgohr--at--hwk-magdeburg.de

Dagmar Herzberg
Weiterbildungsberaterin

Tel. 0391 6268-172
Fax 0391 6268-160
dherzberg--at--hwk-magdeburg.de

Sachsen-Anhalt Weiterbildung DIREKT

Förderprogramm der Investitionsbank Sachsen-Anhalt  (Arbeitslose ohne Leistungsbezug)

Wissen mehren, Fähigkeiten erweitern, Kompetenzen entwickeln. Dieses Programm für die  individuelle berufliche Qualifizierung und ausbildungs- oder schulbegleitende Lehrgänge hilft, berufliche Träume zu verwirklichen.

Wer wird gefördert?

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem durchschnittlichen monatlichen Bruttogehalt unter 4.575 Euro
    Arbeitslose ohne Anspruch auf Leistungen nach SGB II bzw. SGB III
  • volljährige Auszubildende in betrieblichen Ausbildungsverhältnissen
  • volljährige Schülerinnen und Schüler in schulischen Berufsausbildungsgängen an Berufsfachschulen

Was wird gefördert?

Teilnahme an Maßnahmen zur individuellen berufsbezogenen Weiterbildung (Seminare, Kurse, Coaching, Weiterbildungsstudiengänge)
nur Maßnahmen mit Gesamtkosten ab 1.000 Euro

Teilnahme an ausbildungs- oder schulbegleitenden Lehrgängen, insbesondere mit folgenden inhaltlichen Schwerpunkten
> berufsspezifische und berufsübergreifende Spezialisierung
> IT-Kompetenzen
> betriebswirtschaftliche Kompetenzen
> Fremdsprachen
> sozial-kommunikative und interkulturelle Kompetenzen
nur Maßnahmen mit Gesamtkosten ab 500 Euro

Wie wird gefördert?

>  bis 90 % bei monatl. Bruttogehalt unter 1.500 Euro
>  bis 80 % für Personen aus einer der folgenden Gruppen: monatl. 
    Bruttogehalt unter 2.500 Euro, Personen ab 45 Jahren, befristet oder
    geringfügig Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte unter 30 Stunden,
    Leiharbeiterinnen und -arbeiter, Berufsrückkehrende, Alleinerziehende
    oder Arbeitslose ohne Leistungsbezug, 
    Menschen mit anerkanntem Grad einer Behinderung
> bis 60 % für alle anderen Berechtigten

Zusatzqualifikationen

Zuschuss bis zu 90 % der Gesamtkosten
Was ist weiterhin zu beachten?
die Zuwendungen sind mindestens sechs Kalenderwochen vor dem geplanten Projektbeginn (Anmeldung zur Weiterbildung) schriftlich und formgebunden zu beantragen

Hier finden Sie alle Informationen zu Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG DIREKT .



Joachim Gohr
Weiterbildungsberater

Tel. 0391 6268-173
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Dagmar Herzberg
Weiterbildungsberaterin

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Weiterbildungsstipendium

Das Förderprogramm der Bundesregierung "Begabtenförderung berufliche Bildung" unterstützt begabte junge Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung mit einem Weiterbildungsstipendium. Die Mittel für das Förderprogramm stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). In seinem Auftrag führt die Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung (SBB) das Programm gemeinsam mit den Kammern durch.

Wer kann gefördert werden?

Begabte Absolventen einer Lehre, die nicht älter als 25 Jahre sind, die die Gesellenprüfung mit besser als „gut“ abgeschnitten haben oder besonders erfolgreich an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb teilgenommen haben, oder die vom Betrieb oder der Berufsschule begründet vorgeschlagen werden.

Was wird gefördert?

Durch Zuschüsse werden anspruchsvolle fachbezogene berufliche oder berufsübergreifende Weiterbildungen gefördert, aber auch Maßnahmen, die der Entwicklung fachübergreifender und allgemeiner beruflicher oder sozialer Kompetenzen oder der Persönlichkeitsbildung dienen. Förderungsschwerpunkte sind auch Intensivsprachkurse im Ausland und Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung.

Wie hoch und wie lange wird gefördert?

Über drei Jahre hinweg können Zuschüsse von jährlich bis zu 2.000 Euro für die Finanzierung berufsbegleitender Weiterbildung gezahlt werden. Es ist ein Eigenanteil an den Kosten von 10 % je Fördermaßnahme zu tragen. 

Wer die eingangs genannten Bedingungen erfüllt, kann sich zur Aufnahme in das Förderprogramm bewerben bei der

Handwerkskammer Magdeburg, Berufsbildungszentrum
Yvonne Eulenstein
Harzburger Str. 13, 39118 Magdeburg.

Den Antrag zur Aufnahme in das Förderprogramm, den Antrag zur Förderung einer Weiterbildungsmaßnahme (wird erst nach Aufnahme in die Begabtenförderung gestellt) sowie die jeweiligen Erläuterungen zu den Antragsformularen finden Sie im Anhang.

Bitte beachten!
Endtermin der Bewerbung für das Nachfolgejahr ist der 30. November des laufenden Kalenderjahres!

Weitere Informationen finden Sie hier .